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2019-05-17 - Aggiornamento dell'azienda News

News: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (li.) und Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder (re.) bei der Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Forschungsprogramms für die Wirtschaftsregion Augsburg. (Bildquelle: StMWi/A. Heddergott) Die Forschungsgelder stammen zur einen Hälfte aus dem Nachtragshaushalt des Freistaats Bayern für 2020, die andere Hälfte will die Wirtschaft beisteuern. Gefördert werden namentlich noch nicht genannte Fertigungs- und Entwicklungsprojekte zur Digitalisierung, zum zukunftsfähigen Leichtbau und Produktionsprozesse – nicht nur für Söder ein „absolutes Innovationsthema“. Die kräftige Vitaminspritze, so Aiwanger, kommt zunächst vor allem der Luft- und Raumfahrtindustrie am Standort Augsburg zugute. Zahlreiche kleine, mittlere und große Unternehmen aus allen Bereichen des Leichtbaus bündeln hier bereits Kapazitäten und Know-how. Als Koordinationsplattform, auch für die beiden ebenfalls eingebundenen Cluster Mechatronik + Automation sowie Bavairia, wirkt MAI Carbon. MAI Carbon und CCeV haben ihren Sitz in der Hauptstadt Bayrisch-Schwabens. Clusterstrategie Carbon CCeV und MAI Carbon waren es auch, die die Anstrengungen um staatliche Unterstützung gebündelt und in Wirtschaft und Politik maßgeblich vorangetrieben haben. Ein Unternehmerkonsortium um Alexander Gundling, Geschäftsführer des CCeV, sei im Januar dieses Jahres auf ihn zugekommen, erzählt Aiwanger. Im Gepäck hatten die Besucher den Plan einer Clusterstrategie Carbon, um den Strukturwandel in der Region aufzufangen und die Wirtschaft zu stärken. Dabei konnten sie auch auf politische Unterstützung zählen, etwa durch die MdL Fabian Mehring und Bernhard Pohl. Letzterer etwa sprach sich mehrfach für Carbon als Leichtbauwerkstoff der Zukunft aus. Wirtschaftsminister Aiwanger wiederum freute sich über das Schlüssel-Schloss-Prinzip: „Wir haben das Geld, Sie haben die Ideen, packen wir es gemeinsam an.“ Söder sieht „Bayern als Innovationszentrale für Deutschland“ Dr. Tjark von Reden (MAI Carbon), Joachim Nägele (Premium Aerotec), Bernhard Pohl (MdL), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Heinz Voggenreiter (DLR), Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Eva Weber (Stadt Augsburg) und Carolina Trautner (Staatssekretärin) (v.l.n.r.) betrachten das Leichtbaumodell einer Carbonkarosserie. (Bildquelle: CCeV) Durch das gemeinsam getragene neue Forschungsprogramm soll die Region Augsburg zu einem international führenden Standort für Leichtbauwerkstoffe wie Carbon weiter ausgebaut werden. Starke Impulse über die Luft- und Raumfahrt hinaus erwartet Ministerpräsident Söder. Eine dank der Forschung günstigere und energieeffizientere Fertigung nutze auch der Auto- und der Sportindustrie in allen Regionen Bayerns. Ebenfalls profitieren könnten beispielsweise E-Mobilität und Umwelttechnologien, Mechatronik, Automation, IT und Embedded Systems. Diese Möglichkeiten bestätigt Joachim Nägele, Mitglied der Geschäftsführung von Premium Aerotec. Die Augsburger Airbus-Tochter hatte in letzter Zeit vor allem wegen drohenden Stellenabbaus von sich reden gemacht, aber nun sieht Nägele Perspektiven. Sein Unternehmen begrüße die Initiative der Staatsregierung und strebe an, weitere Bauteile auf Leichtbauweise umzustellen. „Von der branchenübergreifenden Herangehensweise versprechen wir uns positive Synergieeffekte und erweiterte Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Digitalisierung und des Leichtbaus mit Schwerpunkt Kohlefaserverstärkter Verbundwerkstoffe“, so Nägele. (sf) Der Beitrag Forschungsgelder für den Leichtbau erschien zuerst auf Plastverarbeiter.de.

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